Willkommen in der Zukunft! So lief der junggrüne Wahlkampf

Eva Lettenbauer und Leo Simon

Wir waren bunt, wir waren laut, wir waren überall! Ob als Schwein verkleidet, im Protest gegen Nazis oder im Gespräch mit vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern, vier Wochen lang tourte die GRÜNE JUGEND Bayern kreuz und quer durchs Land.

Alles begann in Würzburg. Prominent unterstützt von Thomas Mütze, MdL, Felix Banaszak, unserem bundesweiten politischen Geschäftsführer und Sina Doughan und Karl Bär, unseren Votenträger*innen für den Bundestag, trafen wir uns im Grünen Büro. Dort wurden wir in spannenden Workshops zum bayrischen Wahlsystem, zu unseren Schwerpunktthemen Mobilität und Bildung und zur schnellen Vermittlung von Botschaften im Wahlkampf optimal auf die Tage auf den Straßen vorbereitet. In den darauffolgenden Tagen absolvierten wir 44 Stops in verschiedenen bayerischen Städten. Von Aschaffenburg bis Berchtesgaden besuchten wir eine Reihe unterschiedlicher Orte. Die Teilnehmer*innen kamen noch dazu in den Genuss an beliebten Urlaubsorten, wie dem Chiemsee oder dem Königssee, und somit vor toller Kulisse ihre Meinung und Überzeugung weitertragen zu können. Vor Ort stießen wir auf gastfreundliche Kreisverbände, die uns immer super verköstigten und für Überraschungen, wie z.B. eine Party mit Liveband, gut waren! Auch die Kandidierenden der jeweiligen Gegend unterstützten uns bei unseren Aktionen und drückten stets ihre Freude und Dankbarkeit über unser Engagement aus.

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(Foto: Leo Simon)

Das Wetter spielte leider nicht immer mit. Doch bekanntlich gibt es kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. So ließen wir uns nicht unterkriegen und unterstützt durch Musik aus dem Bus wurde aus jedem Hochtourstopp eine tolle Veranstaltung! Tanzende Schweine, Kühe und Hühner, die aus den engen, dunklen Ställen der Massentierhaltung ausbrechen konnten, waren das Resultat solcher Tage und fanden guten Anklang.
Die weiteren Aktionen zum grünen Steuerkonzept unter dem Motto “UmFAIRteilen”, für eine offene und tolerantere Gesellschaft in Form eines “Spiel des Lebens”, zu einem neuen Verständnis von Mobilität und unser Bildungsparcours konnten damit zwar nicht mithalten, sprachen aber Themen an, die ebenfalls auf Interesse in der Bevölkerung stießen.

IMG_0437(Foto: Leo Simon)

Auch unsere Materialien kamen gut an. Zwar sorgte die Aufschritt “Hausaufgaben- NEIN DANKE!” bei manchen erwachsenen Begleitpersonen für entsetzte Augen, doch glänzten dafür die der Schulkinder. Auch mit unseren weiteren Flyern und Give-aways konnten wir viele unserer Ideen und Visionen unter die Leute bringen. Ein Effekt der Hochtour war neben der Wahlwerbung für B90/ Die Grünen und der Verbreitung unserer Positionen auch die Mitgliederwerbung. Erfreulicher Weise gelang es uns in manchen Städten interessierte Jugendliche für die GRÜNE JUGEND zu begeistern und einmal wurde sogar die Idee laut einen eigenen Ortsverband gründen zu wollen.

Ausgepowert und trotz des Ergebnisses zufrieden, endete die Tour nach vier spannenden Wochen in München.